Wie läuft das mit dem Foto­shoo­ting ab?

Für vie­le ist es nicht etwas all­täg­li­ches ein Foto­shoo­ting zu buchen. Es rau­schen dut­zen­de Fra­gen durch den Kopf und Freun­de kann man auch nicht wirk­lich Fra­gen. Was bleibt ist es online Ange­bo­te zu ver­glei­chen und zu hof­fen der/die Foto­gra­fIn lässt Ein­blick in die Arbeit zu, sodass man sich ein wenig mehr traut eine Nach­richt zu schrei­ben oder direkt anzu­ru­fen. Dir will ich hier ent­ge­gen­kom­men und grob schil­dern wel­che Schrit­te bei mir ab dem Bera­tungs­ge­spräch bis hin zur Aus­lie­fe­rung der Bil­der durch­lau­fen wer­den. Star­ten wir 😊!

0. Der ers­te Kontakt

Das ist der Schritt der am meis­ten Mut von dir abver­langt. Ein­mal tief durch­at­men und ein­fach ne Whatsapp/Email schrei­ben mit:

“Hal­lo, ich bin … und inter­es­sie­re mich für Bilder”.

Meld dich bei mir, auch ohne jede Vor­be­rei­tung. Wir füh­ren dann ein Ori­en­tie­rungs­ge­spräch, schau­en ob ich der rich­ti­ge Foto­graf für dich bin. Ich höre mir dei­ne Gedan­ken und Ideen an und sage dir ob es mög­lich ist, wie man die­se Ideen erwei­tern könn­te, was man anpas­sen könn­te. Viel­leicht habe ich schon ein ähn­li­ches Pro­jekt gemacht, dann wür­de ich dir ger­ne dazu Bei­spiel­bil­der zei­gen. Wir ler­nen uns auch so ein wenig bes­ser ken­nen und schau­en ob wir auf einer Wel­len­län­ge sind. Es wäre kein gutes Foto­shoo­ting, wenn man mit jeman­den zusam­men­ar­bei­tet den man gar nicht lei­den kann. Bis hier­hin hat es dich nix gekos­tet, außer ein wenig Mut für den ers­ten Kon­takt. Denn du kannst dich immer­noch für jemand ande­ren ent­schei­den. Das neh­me ich nie­man­den übel. 😀

1. Sam­meln der Ideen

Typi­scher­wei­se erstel­le ich ger­ne einen Ord­ner mit ver­schie­de­nen Ideen aufPinterest. Im Mit­tel­punkt steht hier­bei in wel­che Rich­tung du gehen möch­test. Du sagst mir wel­che Moti­ve dir eher gefal­len und schickst mir auch Bei­spie­le die dich inspi­rie­ren. Wir machen uns Gedan­ken um Out­fit, Deko­ra­ti­on, Ort, Licht­stim­mung und eini­gen ande­ren Sachen damit du dir ein immer kon­kre­te­res Bild von dei­nem Vor­ha­ben machen kannst. Auch schau­en wir wel­ches Paket eher zu dir passt oder erstel­len etwas kom­plett indi­vi­du­el­les für dich. Wenn du dich dazu ent­schei­dest ein Shoo­ting haben zu wol­len, muss es nicht so schnell wie mög­lich abge­wi­ckelt wer­den. Wir neh­men uns Zeit.

2. Einen pas­sen­den Ter­min finden

Wenn die Vor­be­rei­tun­gen nun ste­hen schau­en wir nach einem Ter­min. Wenn die Auf­nah­men im Stu­dio, bei dir Zuhau­se oder gene­rell Indoor statt­fin­den ist die Ter­min­fin­dung sehr ein­fach. Ich nen­ne dir ger­ne freie Zeit­fens­ter und dann schau­en wir wel­cher Ter­min bes­ser für dich passt. Nach der Anzah­lung ist dein Ter­min für dich reser­viert und mit der Vor­freu­de kann es los­ge­hen. Falls wir das Shoo­ting drau­ßen durch­füh­ren ent­schei­den wir uns zwar für einen kon­kre­ten Ter­min, hal­ten uns aber meh­re­re Tage offen. Das Wet­ter muss ja schließ­lich pas­sen und ich zie­he das Shoo­ting nicht auf Teu­fel komm raus durch Wind und Hagel, außer das ist es was wir wol­len, dann machen wir es so 😀

3. Der Tag des Shootings

Die Play­list auf Spo­ti­fy läuft, du hast alle Din­ge mit­ge­bracht die abge­spro­chen waren und wir star­ten mit simp­len Por­traits, um warm zu wer­den. Wo kom­men die Hän­de hin? Wie dre­he ich mei­nen Kör­per? Wie plat­zie­re ich mei­ne Füße? etc. Vie­le Fra­gen, aber ich lei­te dich durch das Foto­shoo­ting, Schritt für Schritt. Für mich ist ein Foto­shoo­ting ein Erleb­nis, dass Spaß machen soll. Du setzt die Gren­zen, kannst dich aus­pro­bie­ren und was dir nicht gefällt wird gelöscht. So wer­den die Ergeb­nis­se zu 100% am ende großartig.

4. Das Aus­su­chen der Bilder

  • Alle Bil­der sind im Kas­ten und ich bege­be mich an die ers­te Sor­tie­rung. Die grund­le­gen­de Bear­bei­tung für alle Bil­der wird durch­ge­führt. Ich hal­te mich da ger­ne an eine natür­li­che Gestal­tung der Bil­der. Far­ben, Kon­tras­te, Hel­lig­kei­ten wer­den ange­passt, um zum einen ein gleich­mä­ßi­ges Erschei­nungs­bild der Seri­en hin­zu­be­kom­men und zum ande­ren dir die Aus­wahl der Bil­der zu erleich­tern. Denn nach der Grund­be­ar­bei­tung weiß man wel­chen “Look” die Bil­der haben können. 
  • Du erhältst einen pass­wort­ge­schütz­ten Link für dei­ne Gale­rie. Dort kannst du dei­ne Bil­der in Ruhe betrach­ten und mit Far­ben sor­tie­ren. Zusätz­lich besteht die Mög­lich­keit dort direkt Kom­men­ta­re zu jedem ein­zel­nen Bild zu hin­ter­las­sen, um mir zu sagen auf was ich ach­ten soll oder wel­che Ände­run­gen du wünschst. Nach­dem du dei­ne fina­le Aus­wahl in Ruhe getrof­fen hast und mir kurz Bescheid gibst, beginnt die Bearbeitung.
  • Die Bear­bei­tung wird Umfang­rei­cher. Unter ande­rem wer­den Objek­te aus dem Hin­ter­grund ent­fernt, die Haut­re­tu­sche wird typi­scher­wei­se auf Hautunreinheiten/Rötungen/Äderchen und ähn­li­ches ange­wen­det. Auch die Beleuch­tung und die in Sze­ne-Set­zung für jedes ein­zel­ne Motiv wird individualisiert.
  • Nach einer gewis­sen Bear­bei­tungs­zeit, ist von Pro­jekt zu Pro­jekt ver­schie­den, kannst du die Bil­der aus der Unter­ga­le­rie in vol­ler Auf­lö­sung her­un­ter­la­den. Es sind dann nun kei­ne Was­ser­zei­chen oder Logos mehr vorhanden.

5. Wenn noch Wün­sche offen bleiben

Vie­le Kun­den kom­men zum Foto­shoo­ting nicht nur um Bil­der für Insta­gram oder ähn­li­che Online­platt­for­men zu haben. Man möch­te einen Moment ver­ewi­gen, sich künst­le­risch aus­to­ben, jeman­den ein per­sön­li­ches und zugleich ver­füh­re­ri­sches Geschenk machen oder ein­fach nur Spaß an Bil­dern haben. Dazu bie­tet es sich immer an Bil­der aus­zu­dru­cken. Sprecht mich hier­zu ger­ne an, ich brin­ge ger­ne Papier­bei­spie­le oder Mate­ri­al­bei­spie­le für Groß­dru­cke (Pos­ter und ähn­li­ches) mit. Es ist ein­fach ein ande­res Gefühl etwas in der Hand zu haben und es aus ver­schie­de­nen Blick­win­keln zu sehen, der emo­tio­na­le Wert stei­gert sich enorm. Auch der Druck auf aus­ge­fal­le­ne­re Objek­te ist mög­lich. Ansons­ten könnt ihr mir jede noch so klei­ne Fra­ge stel­len und ich beant­wor­te euch die­se gern.

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